BUENOS DIAS oder CARLA WIRD AUF SIMILARITÄTEN ÜBERPRÜFT

Ausgangspunkt des Leseabends ist die Zusammenkunft von Familienangehörigen zu einem Diaabend. Im Hintergrund der Erzählungen und Gedankengänge der Anwesenden surrt der Diaprojektor von alten Zeiten.

Die Dias zeigen Familienszenen aus den 70er Jahren einer Familie, die ihr Leben so lebte wie es üblich war. Und natürlich liegt hinter den Dias die Welt begraben in der sich alles Wichtige und Ereignisreiche zugetragen hat.

Aber der Diaabend deckt nicht auf, die Geschichten bedienen sich keiner „Kronenzeitung“- oder „Heute“ Geschichten, sondern die Gedanken und Erzählungen der Familienangehörigen bleiben vor jenem Eintritt der „Wahrheit“ stehen und schicken die Zuhörer-_innen auf ihre eigene Reise in ihre eigene oder eine andere Familie.

Neuadaption mit AKIA:

Die Lesung wird von einer Videoprojektion von Akia unterstützt. Die von den
Texten angeregte Projektion zeigt die gefundenen Dias sowie Filmsequenzen.
Sie repräsentiert das kollektive Gedächtnis einer Familie – selektiv, verfälscht
und emotional geladen. Sie stellt Erinnerungen einer Familie zur Schau – fremd
und doch fast vertraut.

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