Lesung Fette Nelke

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Hermann Niklas & Maria Seisenbacher
gemeinsame Lyrik-Lesung am 22.12. um 20 Uhr
im pop-up store Fette Nelke.

>bring your confrontation<

Nelkengasse 1, 1060 Wien

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Unterm Smoking Gänsehaut

UNTERM SMOKING GÄNSEHAUT
Oder: „Hölderlin ist hinderlich“


17.11.2017,  20 Uhr
Bibliothek von unten

Wipplingerstr. 23
1010
Wien

„Unterm Smoking Gänsehaut“ ­– das neues Programm der Wortwerft ist eine Hommage an alle, die auf der Bühne stehen. Udo Jürgens dient als Sinnbild für eine Bühnenfigur, die nie allumfassend agieren kann, sondern nur auf dem Sockel der Welt einseitig zum Zug kommt. Die Wortwerft und Gerhard Buchegger performen und improvisieren anhand von Zitaten, eigenen Texten, wie Melodien zu ihrem eigenen und fremden Gänsehaut-feeling.

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Text und Performance:
Maria Seisenbacher
Hermann Niklas

Text:
Clemens Marschall
Roland Steiner
Daniel Krcal

Keyboard:
Gerhard Franz Buchegger

 

 

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it´s all over! or not?

Die Literaturzeitschrift Keine Delikatessen lädt zur Abschiedsparty. Mit StammautorInnen und WegbegleiterInnen wie Thomas Ballhausen, die Wortwerft (Krcal.Niklas.Resel.Marschall.Steiner.Seisenbacher), Ali Reza Rezai. Videos, Sounds, Cover (u.a. Karin Ziegelwanger) & Fotos (u.a. Sabine Ziegelwanger) der bisher erschienenen Ausgaben. Musik: Hyko Dub Experience mit Live-Performance & MCs

Wann: Mi, 20.9., 19 Uhr
ab 23 Uhr DUB-Party

Wo: Fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

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2003 wurde Keine Delikatessen als literarische Plattform für Studierende gegründet. Im Laufe der Jahre kamen und gingen MitarbeiterInnen, wurden Format, Grafik und Konzepte verändert, dazwischen haben wir auch mal eine Pause eingelegt. Bis schließlich aus der Uni-Zeitschrift eine Anthologie wurde, die einmal im Jahr in der Edition Atelier erschien. Nach über 10 Jahren und mehr als 20 Ausgaben mit Lyrik, Prosa, Literaturkritik und Illustration verabschieden wir Keine Delikatessen in ihrer bisherigen Erscheinungsform. Ein neues Format der Zeitschrift könnte es aber in den nächsten Jahren wieder geben. Durch den Abend führen Maria Seisenbacher und Sarah Legler.

Friedls Keller (NÖ Viertelfestival Weinviertel 2017)

Ein Weinkeller.
Vier Musiker.
Ein Literat.
Eine Poetin.
Ein Lichtkünstler.
Ein Tontechniker.
Ein Designer.
Ein Winzer.
Ein Publikum.
Ein Stuhlgang.

Was hier passiert kann niemand vorher sagen.
Was hier für Grenzen verändert werden
übersteigt jede Metamorphose.

Versäumen heißt: Selber Schuld!

EINE PRODUKTION DER WORTWERFT
im Rahmen des Niederösterreichischen Viertelfestival Weinviertel 2017

Wann?
Sa 13. Mai
17:45 Uhr: Einlass;
Beginn 18 Uhr
19 Uhr: Weinverkostung
20:30 Uhr: 3 knaben schwarz (Konzert)

Wo?
Keller Umschaid

Hauptstraße 49, 2171 Herrnbaumgarten,
Bezirk Mistelbach

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Den wohl bekanntesten Weinviertler Keller hat Friedl Umschaid in Herrnbaumgarten aus sechs einzelnen Weinkellern zusammengelegt.
Die Wortwerft bearbeitet hier das Thema Grenzöffnung: Existenzängste, positive wie negative Vorurteile, Neugierde.
Kein Mensch ist eine Insel, jeder kann aber auf einer stehen!
Stets interagiert der Mensch mit seinem Umfeld, und obwohl Veränderung alltäglich ist, wird sie nicht immer bewusst wahrgenommen.
Vier Musiker und zwei LiteratInnen spielen/lesen an verschiedenen Orten im Keller, scheinbar jede/r für sich. Bedingt durch die Architektur des Kellers können sich die KünstlerInnen gegenseitig nur über Kopfhörer hören.

Die BesucherInnen hingegen hören den/die KünstlerIn, die/der vor ihnen steht.
Im letzten Raum fließt alles zusammen und ergibt ein Ganzes: eine improvisierte Konzert-Lesung. Durch einen Tontechniker wird aus Individualismus Gemeinschaft. Zusätzlich gibt es Lichtprojektionen, die Gänge, Decken und Wände optisch bespielen.

Am Ende kann man seinen Gaumen von den gelungenen Metamorphosen von Trauben zu Wein überzeugen. Im Anschluss Stubenmusik mit den 3 knaben schwarz!
MITWIRKENDE:
Maria Seisenbacher (Literatur)
Hermann Niklas (Literatur)
Michael Bruckner (Gitarre)
3 knaben schwarz (Klarinette, Stimme, Sounds)
Christian Falk, Wiewerk (Lichtdesign)
Roland Baumann jr. (Tontechnik)
Friedl Umschaid (Wein und Keller)
Christian Herzog (Experience design)

Buenos Dias – Carla wird auf Similaritäten überprüft.

Ein Projekt der Wortwerft in Kooperation mit Akia und Verein Leicht Lesen.

Montag, 9. Mai 2016
19 Uhr
Literaturhaus, Wien
1070, Seidengasse 13

Eine Familie trifft sich zu einem Dia-Abend.
Die Dias zeigen Familienszenen aus den 70ern, doch die Wortwerft weiß nicht, wer auf diesen Dias zu sehen ist, begibt sich daher gedanklich in eine fremde Familie.
Die Lesung wird von einer Videoprojektion von Akia unterstützt.
Die von den Texten angeregte Projektion zeigt die gefundenen Dias sowie Filmsequenzen.
Sie repräsentiert das kollektive Gedächtnis einer Familie – selektiv, verfälscht und emotional geladen.

Das Besondere dieses Abends findet am Ende statt:
Kurze Textteile, zuvor in Leichte Sprache übersetzt werden vorgelesen.
Leichte Sprache arbeitet das Wesentliche eines Textes heraus und nimmt die Hemmschwelle für Literaturangebote für ein Zielpublikum, wie Menschen mit Lernschwierigkeiten, Deutsch als Fremdsprache oder den Einstieg in Literaturlesungen.
Es wird Zeit, dieses Konzept auch im künstlerischen Bereich zu diskutieren.

Mitwirkende:

Wortwerft
Hermann Niklas (Text und Lesung)
Maria Seisenbacher (Text und Lesung)
Daniel Krcal (Text und Lesung)
Karl Resel (Text und Lesung)
Tanja Witzmann (Lesung)
Elisabeth Laister (Lesung)

Roland Steiner (Text)
Clemens Marschall (Text)

AKIA
Alexander Mikula und Andrea Neumann

Verein Leicht Lesen
Maria Seisenbacher und Elisabeth Laister

 

Ankündigung in Leichter Sprache

Wann ist die Lesung?
Am Montag, 9. Mai 2016 um 19 Uhr.

Wo ist die Lesung?
Literaturhaus
Seidengasse 13
1070 Wien

Was kostet die Lesung?
Gar nichts.

Wie heißt die Lesung?
Die Lesung heißt: Buenos Dias

Die Lesung hat die Literatur-Gruppe Wortwerft mit der Künslter-Gruppe AKIA gemacht.
Einen kurzen Text von der Lesung hat der Verein Leicht Lesen übersetzt.

Buenos Dias sind zwei spanische Wörter.
Buenos spricht man so aus,
wie man es liest.
Dias spricht man auch so aus,
wie man es liest.
Buenos heißt auf Deutsch: Gut
Dias heißt auf Deutsch: Tag
Buenos Dias heißt: Guten Tag!
Aber:
In der Lesung geht es um Dias.
Das sind Negative von Fotos.
Früher hat man Fotos noch mit Kameras gemacht,
die einen Film gehabt haben.
Diesen Film mit den Fotos darauf heißen Negative.
Die Negative hat man sich dann oft zu Dias machen lassen.
Die hat man sich anschauen können.
Das heißt:
Der Titel der Lesung heißt einerseits: Guten Tag!
Und andererseits: Gute Dias!
Dazu sagt man auch Wortspiel.

Wie ist die Wortwerft auf die Idee von der Lesung gekommen?

Die Dias hat die Wortwerft auf einem Flohmarkt gefunden.
Sie weiß auch nicht
wer die Menschen auf den Bildern sind.
Das heißt:
Die Wortwerft hat Geschichten zu einer Familie geschrieben.
Diese Familie hat sich die Wortwerft ausgedacht.
Anhand der Dias.

Um was geht es in der Lesung?

Eine Familie trifft sich zu einem Dia-Abend.
Die Familie schaut sich Dias von Weihnachten oder von Ausflügen gemeinsam an.
Die Bilder sind schon alt.
Es ist viel Zeit vergangen.
Die Kinder sind schon groß.
Manche Familienangehörige sind schon gestorben.
Die Familienanghörigen denken an viele Sachen,
die schon lange her sind.
Und viele Sachen sind noch immer nicht ausgesprochen.
Viele Sachen werden lieber verschwiegen.
So, wie in jeder Familie.

Die Lesung wird von ganz kurzen Filmen von Akia begleitet.
Auf den Filmen sieht man die Dias von der Familie.
Und man sieht Bilder,
die AKIA zu den Dias gemacht hat.

Wer macht bei der Lesung mit?
Und was machen die Menschen?

Von der Wortwerft machen mit:
Hermann Niklas hat einen Text geschrieben und liest ihn vor.
Maria Seisenbacher hat einen Text geschrieben und liest ihn vor.
Daniel Krcal hat einen Text geschrieben und liest ihn vor.
Karl Resel hat einen Text geschrieben und liest ihn vor.
Tanja Witzmann liest einen Text vor, den Roland Steiner geschrieben hat.
Elisabeth Laister liest einen Text vor, den  Clemens Marschall geschrieben hat.

Von AKIA machen mit:
Alexander Mikula und Andrea Neumann
haben den Film gemacht.

Vom Verein Leicht Lesen machen mit:
Maria Seisenbacher und Elisabeth Laister
Sie haben einen kurzen Text in Leicht Lesen übersetzt.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksvorstehung Neubau
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Weichengängerin. Das Leben auf Schiene

WEICHENGÄNGERIN
Das Leben auf Schiene

Ein Projekt der Wortwerft im Zuge des Viertelfestival Niederösterreich – Mostviertel 2016.

Termine

  • Eröffnung: Samstag,  4. Juni um 11 Uhr
    3213 Laubenbauchmühle, Laubenbachgegend 18, Bezirk St. Pölten-Land
  • Installation: 4. Juni bis 7. August 2016 im Ötscherbären & in der Himmelstreppe
    Termine im Ötscherbären: Jeden Samstag, außer am 12. Juni und 10. Juli 2016
    Termine in der Himmelstreppe: jeden Tag

Programm für die Eröffnung am 4. Juni 2016, Laubenbachmühle
9:07 Uhr:         Abfahrt St. Pölten
10:29 Uhr:       Ankunft Laubenbachmühle
11:00 Uhr:       Eröffnungsrede von Gabriele Ecker
(Literaturabteilung des Landes Niederösterreich)
Performance mit Elektroakustik und Literatur
11:30 Uhr:         Pause
13:00 Uhr:        Gratis Führung durch das neue Betriebszentrum
Rückreise nach St. Pölten bei Anmeldung gratis! (siehe Anmeldung)

Die Tracks können hier angehört werden:

Hier einige Eindrücke von der Eröffnung am 4. Juni in Laubenbachmühle:

Das Projekt
In Zusammenarbeit mit den Elektroakustikerinnen Lale Rodgarkia-Dara und Veronika Mayer bespielt die Wortwerft einen Waggon des Ötscherbären der Mariazellerbahn. Vier Menschen aus jeweils an der Strecke befindlichen Orten werden interviewt: Warum leben sie hier? Wie sind sie hierhergekommen? Würden sie gerne anderswo leben, und wäre das überhaupt möglich?

Die Wortwerft poetisiert die Interviews, die Elektroakustikerinnen vertonen sie und verwenden die Mechanik und Geräusche des Ötscherbären, um einen Klangteppich aus Erinnerung und Gegenwart zu gestalten, der wiederum die Stadt- und Landflucht symbolisiert.

Der Ötscherbär dient als Platzhalter für die Wanderung von einem Ort zum anderen. Er bringt die Fahrgäste von der Stadt ins Land und umgekehrt. Der Bär steht für die Wanderung, die Rückkehr in oder die Abwanderung von einem Ort.

Die Klanginstallation kann im Ötscherbären (4. Junib bis 7. August 2016) angehört werden. In einer beiliegenden erwerbbaren Broschüre mit Fotos von Sabine Ziegelwanger sind Teile der Interviews und die Poetisierungen der Wortwerft nachzulesen.
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung gibt es eine Anhörmöglichkeit in der Himmelstreppe.

Mitwirkende:
Literatur, Konzept & Organisation: Maria Seisenbacher & Hermann Niklas
Elektroakustik: Veronika Mayer & Lale Rodgarkia-Dara
Fotografie: Sabine Ziegelwanger

Dank an:
Oliver Bachinger und seiner Werkstatt am Alpenbahnhof St. Pölten.
Der NÖVOG, vor allem Frau Magdalena Maria Abl für die gute Zusammenarbeit.
Der Marktgemeinde Frankenfels für die Unterstützung.

Anmeldung
Bei der Eröffnung ist der Eintritt frei!

Anreise von St. Pölten nach Tarif der NÖVOG +43-2742-360 990/99
info@noevog.at / http://www.noevog.at

Anmeldung für Gratis-Zugskarte von Laubenbachmühle nach St. Pölten
und Gratis-Führung für 4. Juni unter: wortwerft@wortwerft.at
Info: +43-650-52 71 445 (Maria Seisenbacher)

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Bergschwinden in Herrnbaumgarten

19. Februar 2016
19 Uhr
Keller Umschaid

Hauptstraße 49, 2171 Herrnbaumgarten

Der Keller von Umschaid ist eine Location für sich.
Hier einige Eindrücke …

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Aokigahara (Japan), Untersberg (Salzburg), der Djatlow-Pass (Russland) und der Gasherbrum 2 (Pakistan) – diese drei Schauplätze werden von der Wortwerft bearbeitet. Sie haben eine Gemeinsamkeit: In ihrer Nähe verschwinden Menschen.

Aokigahara ist ein dichter Wald am Fuße des Fuji, in dem sich aufgrund seiner dichten Vegetation viele Menschen verirren. Seit den 1960er Jahren ist er für die hohe Anzahl der in ihm verübten Selbstmorde berüchtigt. Der Untersberg dagegen ist bekannt für Gerüchte über ein Zeitphänomen, das Menschen in eine andere Zeit versetzt, und für Geschichten über im weitverzweigten Höhlensystem übriggebliebener Nationalsozialisten. Anderes geschah in den 1950er Jahren am Djatlow-Pass im Ural. Dort starb unter nie geklärten Umständen eine Gruppe von neun BerggeherInnen, nur ein paar Jahre nachdem drei Niederösterreicher den Gasherbrum 2 erstbestiegen hatten.

Die Wortwerft hat diese vier geografisch unterschiedlich liegenden Punkte zueinander geführt und begibt sich auf eine Bergtour der Reportagen, Verschwörungen und traditionellen Glaubensrichtungen. Die Wortwerft bringt Verschwundenes ans Licht und begibt sich auf einen Höhenflug der Gipfel.

Mitwirkende

Text, Konzept und Lesung
Hermann Niklas
Daniel Krcal
Maria Seisenbacher

Schlagwerk & Electronic Pad
Stefan Niklas

Paetzold Flöte, Stimme und Geräusch
Maria Dorn

Mit freundlicher Unterstützung von

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